Ein Wasserspiel vor den Toren der Stadt

Weithin zu sehen und deutlich hörbar plätscherte in dieser Woche die Fontäne auf dem Mühlenteich – und sorgte vorab für ein wenig Parklandschafts-Flair vor den Toren der Stadt. Es ist ein weiterer deutlicher Schritt bei der Umwandlung des Bereiches zwischen Treuenbrietzener Straße, Nieplitz und Bullenwiesen zum naturnahen Teil des Landesgartenschaugeländes. Die Firmen sind hier noch fleißig: Während im einen Bereich Erdarbeiten laufen, wird im anderen bereits gepflanzt und beschnitten. Ein bisschen weiter wollte man zu diesem Zeitpunkt schon sein – der schneereiche Winter hat zu Verzögerungen geführt – aber trotzdem liege man im Zeitplan.

Darüber berichten Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth und die leitenden Mitarbeiter der LAGA GmbH am Dienstag der zuständigen Interministeriellen Arbeitsgruppe der Landesregierung (IMAG). Dieses Gremium, bestehend unter anderem aus Vertretern der Ressorts Umwelt, Landwirtschaft und Infrastruktur sowie mehrerer Verbände, begleitet von Landesseite her die Vorbereitungen der Stadt auf die Landesgartenschau im kommenden Jahr und ist mehrmals im Jahr vor Ort. Zu den Aufgaben gehört auch die Koordinierung der Fördermittel, die für das Großereignis, aber vor allem auch für die Zeit danach, zum Einsatz kommen. Allein für das Areal zwischen Mühlenteich und Archegärten stellt das Land Brandenburg rund 2,6 Millionen Euro aus dem EU-Leader-Fonds zur Verfügung – das entspricht 75 Prozent der Gesamtkosten. Dafür entstehen hier neben dem fast fertigen Mühlenteich auch das Slawendorf als Standort des Grünen Klassenzimmers, der große Grillplatz für das Barbecue in den Wiesen und die Weg- und Steganlagen durch die Biotope.

Mit der IMAG wurde das gesamte, 15 Hektar große Gelände in Augenschein genommen, dazu berichteten neben dem Bürgermeister auch Projektkoordinator Joachim Muus, Chef-Gärtner Andreas Kenzler und der für die baulichen Anlagen zuständige Bernd Güldner über den Fortschritt der einzelnen Abschnitte – vom großen Parkplatz am Haupteingang über die Spiel- und Abenteuerlandschaft an der Nieplitz und das Veranstaltungsareal auf dem früheren Klärwerksgelände – sowie über die geplanten Veranstaltungen im Gartenschaujahr. „Es ist gut und wichtig, dass wir diese regelmäßigen Treffen haben“, so Bürgermeister Knuth. „Dadurch erhalten wir sehr viel Expertise und erfahren den Blick von außen auf unsere Arbeit. Für die Landesgartenschau und für die Zeit danach, wenn wir die Anlagen für die Beelitzer und unsere Besucher weiternutzen, kann das nur hilfreich sein. Am schönsten ist es natürlich, wenn wir bei diesen Gelegenheiten erfahren, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Und so wurden die weiteren Pläne für die LAGA insgesamt mit viel Wohlwollen zur Kenntnis genommen. Auch für den Mühlenteich, dessen Fontäne erst einmal wieder ruht, solange in diesem Bereich noch die letzten Bauarbeiten laufen. Spätestens im kommenden Frühjahr wird sie aber dann die Beelitzer auf dem Weg nach Hause begrüßen – und die Gartenschaubesucher bei ihrem Spaziergang über das Gelände, hinein in die Archegärten.

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