Baustart für die beiden Nieplitzbrücken

Fertigstellung wird für Mitte Mai anvisiert

Wasserläufe verleihen Städten einen eigenen Charme. Für Beelitz rückt die Nieplitz durch die Landesgartenschau nun ein stückweit mehr in den Fokus. Dazu tragen auch die beiden neuen Brücken bei, deren Bau Ende Februar mit dem Setzen der Brunnenringe für die Fundamente begonnen hat. 20 Meter lang wird die Brücke sein, die den Bereich des großen Abenteuerspiel- und Familienbewegungsplatzes mit dem Festspielareal verbindet. Die etwas kleinere Schwester überbrückt auf einer Länge von 18 Metern die Nieplitz unweit des Cocktailschiffes „BEEThoven“ vom Parkkerngelände aus zum künftigen Freiluftkulturort.

Die jeweils zwei Meter breiten Holzbrücken mit Stahlunterkonstruktion und Lerchenbohlen werden Eichenbohlen als Trittfläche über die Nieplitz führen und mit einem Sprossengeländer begrenzt sein, wie Bauleiter und Geschäftsführer Thomas Arndt von der ausführenden Firma zbo Bau GmbH Jessen berichtet. Gemeinsam mit Kollegen der Profil GmbH Gerbesbach wollen die Bauleute aus Sachsen-Anhalt die Beelitzer Brücken – so es das Wetter und die Pandemie-Auswirkungen zulassen – möglichst bis Mitte Mai fertiggestellt haben.

Die Brücken, die insgesamt rund 211.400 Euro kosten, haben neben ihrer praktischen Funktion als Übergänge des Gewässers und Verkürzung der Wege im LAGA-Kerngebiet auch eine gestalterische Funktion. „Und was böte sich dabei besser an als Holz in dieser Naturumgebung. Auf die Nieplitz von der Brücke zu schauen, macht das Wassererleben im Park doch noch schöner“, sagt Bernd Güldner, verantwortlich für Aufbau und Instandhaltung bei der LAGA Beelitz gGmbH.
Davon ist auch Bürgermeister Bernhard Knuth überzeugt: „Brücken über fließende Gewässer erfreuen sich immer besonderer Beliebtheit. Ich bin schon jetzt gespannt darauf zu sehen, wie Familien von den Brücken aus das Treiben im Wasser beobachten und die Männer vielleicht sogar die Angeln auswerfen.“

Text und Fotos: Claudia Krause

© Copyright 2021 - LAGA Beelitz gGmbH
X