Bronze vor Stillleben

Die Bronze harmoniert im mittleren Raum mit den Stillleben von Spargel und Blumenstrauß.

Die Kostbarkeit von Körper und Natur in der Mühlenremise

Eine zarte Frauenfigur, die dem Betrachter einen Handkuss zuwirft, sitzt gegenüber einem Schwarm hinter Glas gemalter Schwäne, der im malerischen Licht über einen tiefblauen See fliegt. Graziöse Körper aus Terrakotta und Bronze von Heike Adner und die Hinterglasmalereien von Astrid Germo harmonieren noch bis zum 18. August in der aktuellen Ausstellung in der Mühlenremise und zeigen die Schönheit und Verletzlichkeit von Mensch und Natur.

Ich möchte in meinen Werken die Gaben der Natur, die uns jeden Tag umgeben, als Kostbarkeiten zeigen“, sagt die Potsdamerin Astrid Germo.

Ob Stillleben mit Äpfeln oder Spargel passend zum LAGA-Leitmotiv Kulinarik, Landschaftsmalerei oder Menschen: In ihrer Hinterglasmalerei hält sie fest, was sie persönlich fasziniert. Die Motive werden dabei zunächst vor Ort gezeichnet und dann im Atelier mit Lackfarben auf die Rückseite einer Glasscheibe gemalt. Das lässt die Farben besonders intensiv leuchten.

Intensiv sind auch die Ausdrücke der Figuren, die die Glienickerin Heike Adner ausstellt. Ihre aus warmen Terrakotta oder kühl glänzender Bronze geschaffenen Portraits verdeutlichen den Kontrast zwischen äußerer Ruhe und innerer Bewegung, zwischen Stärke und Verletzbarkeit des Menschen.

José Nuevo, der die Ausstellungen in der Mühlenremise kuratiert, hat die beiden Künstlerinnen wegen ihrer passenden Farbsprache und klaren Motiven für diese Ausstellung kombiniert. Noch bis zum 31. Oktober präsentieren hier im zweiwöchigen Wechsel märkische Künstler in den drei Ausstellungsräumen ihre Werke. Der Besuch ist im Gartenschaueintritt inbegriffen.

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