Verteilerkasten am Spargelmuseum

Noch ist der Verteilerkasten am Spargelmuseum weiß. Am 29. September werden die Könner von Art-Efx hier Spargelino im Blütenmeer verewigen.

Einmalige Live-Aktion zeigt am 29.9., wie aus einem Verteilerkasten ein Kunstwerk wird

Ein fröhlicher Spargelino inmitten eines Blütenmeeres zieht vor das Beelitzer Spargelmuseum. In einer einmaligen Live-Aktion können Gartenschaubesucher am 29. September erleben, wie aus den weißen Stromverteilerkästen vor dem Museum ein echter Hingucker mit dem Beelitzer Maskottchen in einer Gartenumgebung mit großen rosafarbenen Blüten wird. Ab 10 Uhr wird Christian Hipp, einer der Geschäftsführer der Potsdamer Spezialisten von Art-Efx, mit den Spraydosen an die Arbeit gehen. Gesponsert wird die Aktion von der E.DIS AG.

„Viele Menschen kennen inzwischen ja unsere Arbeit, auch in Beelitz haben wir schon mehrere Anlagen gestaltet. Die Menschen fragen sich aber oft, wie das Bild entsteht“, so Christian Hipp. „Wenn sie uns zufällig bei der Arbeit sehen, sind sie Passanten immer überrascht, wie präzise man mit einer Spraydose arbeiten kann.“

Schablonen oder ähnliche Hilfsmittel brauchen die Spezialisten deshalb nicht, um das Motiv auf den Kasten zu bannen. Zunächst wird mit einer Dose wie mit einem Bleistift das Motiv vorgezeichnet. Dann werden die so unterteilten Flächen mit Farben gefüllt – zunächst mit den dunkleren für den Hintergrund, dann arbeiten sich Hipp und seine Kollegen schichtweise in den Vordergrund. „Die Farbe ist schon nach etwa zweieinhalb Minuten trocken. Das macht den Umgang mit den Dosen so vielseitig, man kann die Schichten gut überlagern“, so der Künstler. Vielseitig ist auch das Spektrum: 240 Farbtöne stehen den Künstlern zur Verfügung.

Wie vielfältig die gesprühten Kunstwerke den öffentlichen Raum verschönern, lässt sich in Beelitz gleich an mehreren Stellen sehen: So ist aus der Pumpstation am Steinhorst das „Beelitzer Pfauenhaus“ geworden. Auf der Trafostation am Eingang zum Festspielgelände, direkt hinter der Nieplitzbrücke, sitzt ein Rotmilan und überblickt die Wiesen- und Flusskulisse. Und die Station an der Treuenbrietzener Straße ziert eine Holzbrücke, über die ein Müller mit seinem Esel geht – passend zur Wassermühle in direkter Nachbarschaft.

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