Imposanter Spielgarten in Beelitz eröffnet

Die Beelitzer Kita-Kinder sind schon einmal begeistert: Ein Spargelturm mit vier Rutschen, ein Slawendorf zum Turnen und Toben und ein riesiger Bolzplatz haben am Donnerstag bei der Eröffnung des Spielgartens für großen Spaß bei den Kleinen gesorgt. Mehrere Gruppen verschiedener Beelitzer Kitas waren um Punkt 11 Uhr die ersten, die den Riesenspielplatz nach der offiziellen Freigabe kurz vor den Herbstferien erobert haben. Mit rund 6000 Quadratmetern Fläche ist in den vergangenen Monaten zwischen der Nieplitz und der Beelitzer Altstadt einer der größten Spielplätze Brandenburgs auf dem Gelände der Landesgartenschau entstanden, für Kinder und Jugendliche aller Altersklassen. Nun ist er offiziell freigegeben, und gleichzeitig hat jetzt auch der Vorverkauf für die Eintrittskarten zur am 14. April beginnenden Landesgartenschau begonnen – sowohl für die Einzeltickets als auch für Dauerkarten, die es bis zum Jahresende in Beelitz noch ermäßigt gibt.

Kinder rutschen
Bernhard Knuth und Andreas Schulz
Kinder essen Eis

Der Rutschenturm war bei der Eröffnung extrem begehrt. Bevor es ans Toben ging, haben Bernhard Knuth (l.) und Andreas Schulz die Urkunde zum Sponsoring unterschrieben. So lange mussten die Kleinen warten, zur Belohnung gab es natürlich Eis.

Kinder brauchen natürlich auch im kommenden Jahr keine Karten, um auf das Gelände zu kommen – bis zum 15. Lebensjahr ist der Eintritt gratis. Auch die Betreuer von Beelitzer Kita- und Hortgruppen kommen während der Betreuungszeiten mit ihren Schützlingen gratis auf das Gelände.

„Es war uns bei den Planungen von Anfang an wichtig, hier nicht nur ein wunderschönes Gartenschaugelände anzulegen, sondern auch den Kindern der Stadt etwas Einmaliges zu bieten. Das ist uns wirklich gelungen, wie die strahlenden Kinderaugen heute bewiesen haben“, so der Beelitzer Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth. Rund 700.000 Euro wurden für die Spiellandschaft ausgegeben. „Das ist nur möglich, weil wir zuverlässige Partner wie die Sparkassen an unserer Seite haben“, so Bernhard Knuth.

Die brandenburgischen Sparkassen und die Mittelbrandenburgische Sparkasse (MBS) sind Hauptsponsoren der Landesgartenschau Beelitz, die entsprechende Urkunde wurde ebenfalls am Donnerstag am Spielgarten unterzeichnet. „Ich bin mir sicher, dass von der bevorstehenden Landesgartenschau weitreichende und nachhaltige Impulse für die touristische und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Beelitz und der gesamten Region ausgehen werden“, so Andreas Schulz, Vorsitzender des Vorstandes MBS, und ergänzt: „Mit unserem Engagement möchten wir Sparkassen einen erkennbaren Impuls für die weitere Stärkung der Regionen geben. Wir wollen, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger, die größtenteils unsere Kunden sind und uns ihr Geld anvertrauen, gemeinsam auf der Landesgartenschau die Natur erleben und genießen. Das lohnt sich sogar: Sparkassen-Kundinnen und -Kunden genießen dabei einen Heimvorteil und bekommen eine Ermäßigung beim Kauf der Tageskarte in den ersten sechs Wochen, bis 31. Mai 2022.“ Zwischen dem 14. April und dem 31. Mai beträgt der Einzelpreis für Sparkassenkunden bei Vorzeigen der Girocard damit 15 statt 17 Euro.

Auch Dauerkarten sind ab sofort erhältlich: Im Vorverkauf bis Jahresende kostet die Karte, die an allen 201 Gartenschautagen den Eintritt ermöglicht, nur 65 Euro – ein perfektes Weihnachtsgeschenk nicht nur für Gartenfreunde. Ab dem kommenden Jahr wird die Dauerkarte dann zum regulären Preis von 110 Euro verkauft. Wer eine Dauerkarte im Scheckkartenformat kaufen möchte, muss unbedingt ein Portraitfoto des künftigen Karteninhabers mitbringen, das dann auf die Karte gedruckt wird – so wird die LAGA-Karte zu einem ganz persönlichen Geschenk oder steigert die eigene Vorfreude auf die Gartenschau noch einmal.

Und wer sich jetzt und auch im kommenden Gartenschaujahr daran gewöhnt, regelmäßig mit seinen Kindern auf dem Spielgarten zu toben, kann das über Jahre hinweg, denn die Anlage bleibt auch nach dem Ende der Gartenschau am 31. Oktober 2022 erhalten – wie der Großteil dessen, was im Rahmen der LAGA entsteht. Die Spielgeräte, die die SIK Holzgestaltungs GmbH aus Niedergörsdorf bei Jüterbog entworfen hat, sind größtenteils aus langlebigem Robinienholz. Das waren auch schon die Rutschen, Schaukeln und Co. des früheren Altstadtspielplatzes, den die Niedergörsdorfer ebenfalls gebaut hatten und nun nach einer Aufarbeitung in die neue, noch größere Spielwelt integriert haben.

Wer jetzt auf dem Spielgarten tobt, wird übrigens im kommenden Frühjahr trotzdem noch Neues vorfinden: Denn während das große Areal inklusive Bolzplatz und Boulderwand fertig ist, wird in den kommenden Wochen noch die Musikschule direkt nebenan komplettiert: Hier werden Spielgeräte in Form von Musikinstrumenten gebaut, so steht bereits ein riesiger Kontrabass als Rutsche und Klettergerüst auf dem Areal. Die Idee kam den LAGA-Machern, weil eine Eibe vor Ort vom Wuchs her einer Harfe ähnelt. Unter anderem werden noch eine als Flötenduett gestaltete Wippe und eine Babyschaukel in Form einer Klarinette aufgestellt.

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