Bernhard Knuth neben Dagmar Frederic und Tina Knop

Bürgermeister Bernhard Knuth, Schlagerlegende Dagmar Frederic und Moderatorin Tina Knop gaben bei der Feier zu 201 Tagen bis zur LAGA bekannt, dass Dagmar Frederic Musikbotschafterin der Gartenschau wird.

Noch 201 Tage bis zum „Gartenfest für alle Sinne“

Rosen blühen, Fontänen sprudeln und geschwungene Wege durch eine neu entstandene Parklandschaft laden zum Flanieren ein: Das Gelände zwischen der Beelitzer Altstadt und der Nieplitz ist schon Monate vor dem Beginn der Landesgartenschau am 14. April 2022 kaum wiederzuerkennen. 201 Tage dauert die LAGA mit dem Motto „Gartenfest für alle Sinne“, deshalb gab die Stadt Beelitz am 24. September einen Vorgeschmack auf das, was die Besucher erwartet – 201 Tage vor Eröffnung der bis zum 31. Oktober 2022 dauernden Gartenschau.

„Wir liegen gut im Zeitplan und freuen uns, dass genau 201 Tage vor der LAGA schon einmal einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können. So kann sich jeder davon überzeugen, dass mit dem Landschaftspark und dem Festspielareal echte Höhepunkte für Beelitz und das Land Brandenburg entstehen, die auch lange nach der Gartenschau genutzt werden“, sagte Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth.

Gleichzeitig gab er gemeinsam mit der Schlagerlegende Dagmar Frederic bekannt, dass die Brandenburgerin Musikbotschafterin der Landesgartenschau wird. Dagmar Frederic hat mit Beelitzer Kita-Kindern zu Ehren der Stadt bereits vor Jahren ein Spargellied aufgenommen und ist bei vielen Festen der Stadt stets mit Begeisterung dabei.

Bernhard Knuth führte die Festgäste über das Gartenschaugelände, hier am Mühlengarten. Vorher gab es den offiziellen Empfang am Pavillon.

Mit dem 6000 Quadratmeter großen Abenteuerland, einer der größten Spiellandschaften für Kinder und Jugendliche im Land Brandenburg, ist einer der sichtbarsten Höhepunkte auf dem 15 Hektar großen künftigen Gartenschaugelände bereits baulich fertiggestellt und wird voraussichtlich noch vor den Herbstferien freigegeben. Passend zur Spargelstadt dominiert der Spargelturm mit seinen vier Rutschen das Areal, direkt daneben bietet ein mehrere Meter hoher Spargelkorb beste Versteck- und Klettermöglichkeiten.

Gleich daneben liegt der verwunschene Märchenwald mit Froschkönigbrunnen. Dabei handelt es sich um ein Feuchtbiotop mit uralten Bäumen, das weitestgehend der Natur überlassen ist und das die Besucher auf einem Holzsteg erkunden können. Hier gibt es während der LAGA Hörspielstationen, ebenso wie im angrenzenden Geschichtengarten, in dem man gemütlich auf Sitzsäcken zwischen Obstbäumen entspannen kann. Schon jetzt kann man sich vorstellen, wie dieser Bereich vor allem Familien glücklich machen wird. Doch nicht nur für Kinderohren will das „Gartenfest für alle Sinne“ Futter liefern: Da Beelitz vor allem für seinen Spargel bekannt ist, ist die Kulinarik das Leitmotiv der LAGA.

Direkt am Haupteingang werden die Gäste mit Cocktailbeeten begrüßt, die die Farben der beliebtesten Mischgetränke haben. Dahinter liegt bereits die „BEEThoven“ am Ufer der Nieplitz, ein alter Rheindampfer, der in Beelitz zum Cocktailschiff umfunktioniert ist. Im englischen Pavillon, vor dem am 24. September die Gäste der Stadt empfangen wurden, zieht ein Café ein, ebenso wie in die Remise der alten Wassermühle, neben der man im wiedererstandenen Mühlenfließ schon mit den Füßen planschen kann. Das Hauptrestaurant auf dem Festspielareal südlich der Nieplitz und der Barbecue-Bereich in den Archegärten runden das kulinarische Angebot ab, das der mit Großveranstaltungen bereits vertraute Spargel- und Erlebnishof Klaistow mit saisonalen und regionalen Produkten bietet.

Und wer auf der Gartenschau lieber selbst den Kochlöffel schwingen möchte, kann sich dafür auch schon unter info@laga-beelitz.de oder 033204/391210 bewerben. Im Rahmen des „KüchenSommers“ können sowohl Hobbyköche als auch Profis live vor bis zu 50 Zuschauern in einer voll ausgestatteten Außenküche ihr Lieblingsessen kochen, inklusive kleiner Anekdoten und natürlich Kostproben als Höhepunkt.

Mit vollem Bauch entspannen kann man dann auf der großen Liegewiese. Bewusst ist nicht jedes Areal des Gartenschaugeländes als Beet gestaltet, damit die Blicke gelegentlich in die Ferne schweifen können. An Pflanzen fehlt es natürlich trotzdem nicht: Fast 57.000 Stauden und Gräser sind auf dem Gelände gepflanzt worden, ebenso rund 680 Rosen und 380 Bäume. Damit nicht genug: Die Gärtner sind seit Mitte September damit beschäftigt, die ersten der mehr als eine Million Blumenzwiebeln für ein Blütenmeer im Frühjahr zu setzen.

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