Weg mit Quarzsand, Epoxidharz und Asphalt

Sandwege statt grauem Asphalt auf dem LAGA-Gelände

Das triste Grau der Wege auf dem Gelände der Landesgartenschau weicht seit Dienstag einem weichen Sandton: Auf die Asphaltwege zwischen der Beelitzer Innenstadt und der Nieplitz wird eine Quarzsandschicht aufgebracht, die mittels Epoxidharz auf dem Weg haftet. „Die Wege sind für extreme Belastungen ausgerichtet. Wenn sie fertig sind, kann hier auch wieder der Bauhof mit seinen Fahrzeugen drüberfahren“, sagt Enrico Stahn von der Firma Possehl Spezialbau, die die Wege herrichtet. Bis alles fertig ist, müssen die Beelitzer aber mit Einschränkungen rechnen: 24 Stunden nach Auftragen des Epoxidharzes dürfen die Wege nicht betreten werden, da das Harz erst aushärten muss. Die entsprechenden Wegeabschnitte werden am Anfang und am Ende mit einem Bauzaun abgesperrt.

„Wir bitten alle Beelitzer und Gäste äußerst dringend, sich an die Sperrungen zu halten. Ansonsten ruinieren sie sich die Schuhe“, sagt Bürgermeister und LAGA-Geschäftsführer Bernhard Knuth. Nicht ohne Grund haben die Schuhe der Mitarbeiter der Spezialfirma mehrere Zentimeter lange Stollen, sodass sie nicht mit dem Harz in Berührung kommen.

Und auch wenn das Harz ausgehärtet ist und die Absperrungen verschwunden sind, sollten Passanten noch vorsichtig sein: Eine lockere Quarzsandschicht bleibt noch einige Tage auf den Wegen, sodass sie etwas rutschiger sind als gewöhnlich. Das dient dem Schutz der unteren Sandkörner, die mit dem Harz verkleben. Erst nach einigen Tagen wird die lockere Schicht abgefegt. Dann sehen die Wege aber immer noch aus wie die reinen Sandwege in den weniger beanspruchten Arealen des LAGA-Geländes.

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