Gärtnerinnen bei der Arbeit

Die Gärtnerinnen bepflanzen das “Bloody Mary”-Cocktailbeet.

Süßkartoffeln für die Bloody Mary

In knalligem Rot blühen die Zinnien, das Laub der Süßkartoffeln glänzt tief weinrot in der Sonne und die ersten Knospen der rotbraun blühenden Schokoladenblume wachsen auch schon: Im Cocktailbeet am Haupteingang zeigen sich bereits beim Wechsel von Frühjahrs- auf Sommerbepflanzung die typischen Farben des hochprozentigen Klassikers Bloody Mary.

Die runden Cocktailbeete, die das LAGA-Leitmotiv Kulinarik aufgreifen, gehören zu den insgesamt 3.500 Quadratmetern Wechselflorfläche des Gartenschaugeländes. Etwa 20 Gärtnerinnen und Gärtner sind hier derzeit im Einsatz, um 60.000 Sommerpflanzen in die Erde zu bringen.

Süßkartoffel

Die Süßkartoffel wird in den kommenden Wochen noch lange, kriechende Ranken ausbilden.

Knospe Schokoladenblume

Die Schokoladenblumen bilden schon erste Knospen.

Neben Klassikern wie Zinnien, Petunien und Buntnessels sind die Süßkartoffeln Ipomena Batata eine Besonderheit, ihre volle Pracht werden sie aber erst noch zeigen.

„Die Pflanzen ranken sehr schnell über den Boden und bilden so ein dichtes Blattwerk, in dem die Blüten der benachbarten Blumen besonders gut zur Geltung kommen“, sagt Andreas Kenzler, der Gärtnerische Beauftragte der Landesgartenschau.

Und die Schokoladenblume passt nicht nur optisch ins Beet, sondern wird mit ihrem Geruch nach warmer Schokolade die Besucher betören.

Insgesamt rund drei Wochen dauert es, bis alle Sommerpflanzen ihren Platz gefunden haben. Bis Anfang Juli werden die Arbeiten noch dauern. Die Lieferung von Gartenbaubetrieben der Region erfolgt dabei schubweise, sodass die Pflanzen nicht zu lange ungeschützt in der prallen Sonne stehen müssen.

Gepflanzt werden nicht nur Blumen: Während die Süßkartoffel hauptsächlich ihres Laubes und nicht ihrer Knolle wegen in die Beete kommt, werden in den Archegärten auch Kürbisse, Auberginen, Tomaten und anderes Gemüse angebaut. Gerahmt wird es jeweils von zwei Reihen Spargel, der bereits vor einem Jahr in den Boden kam. So können die Gäste sehen, wie das Gemüse wächst, das viele sonst nur vom Wochenmarkt kennen.

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